Wie Deutschlands Finanzminister Covid Steuererleichterungen gewähren will

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) will dieses Jahr mit einer ganzen Reihe von Steueranreizen helfen, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-Problematik auszugleichen.
Lindner skizzierte in einem der DPA vorliegenden Gesetzentwurf eine Reihe wichtiger steuerlicher Entlastungsmaßnahmen für das kommende Geschäftsjahr.
Der Vorschlag beinhaltet eine Ausweitung des Homeoffice-Zuschlags für Arbeitnehmer sowie erweiterte Möglichkeiten für Unternehmen, ihre Einkünfte auszugleichen.

Der Home-Office-Zuschuss, der in der Anfangsphase der Epidemie eingeführt wurde, ermöglicht Arbeitnehmern, für jeden Tag, den sie von zu Hause aus arbeiten, 5 € an Ausgaben abzuziehen, bis zu einem Höchstbetrag von 600 € oder 120 Tagen.

Damit sollen Mitarbeiter im Home Office die höheren Aufwendungen für Energie, Wasser und Gas kompensieren.
Wenn das Gesetz verabschiedet wird, könnten kleine und mittlere Unternehmen Gewinne im Jahr 2021 mit Verlusten im Vorjahr verrechnen, um ihre Steuern auszugleichen.

Darüber hinaus verlängert sich die Abgabefrist für die Steuererklärung 2020 noch einmal, nachdem sie bereits um drei Monate auf den 31.10.2021 verschoben wurde. Der Verlängerungstermin für Steuerberaterinanspruchnahmen war der 31.05.2022.

Bisher hat das Finanzministerium die Dauer der aktuellen Verlängerung noch nicht festgelegt.

Laut DPA will Lindner auch, dass Covid-Incentives bis zu 3.000 Euro steuerfrei sind.

Der Großteil der Politik ist Teil des im November angekündigten Koalitionsvertrags der Ampelkoalition aus FDP, SDP und Grünen.

Die Zustimmung von Kabinett, Bundestag und Bundesrat steht noch aus.
Warum leeren die Deutschen ihre Ladenregale?

UKRAINE
Warum leeren die Deutschen ihre Ladenregale?
Haben Sie leere Regale in Ihrem Nachbarschaftsladen entdeckt? Wegen Russlands Konflikt in der Ukraine gehen die Menschen in Deutschland in Panik. Die Geschäfte haben die Käufer jedoch gebeten, sich zu entspannen und ihr Horten zu reduzieren.

Warum leeren die Deutschen ihre Ladenregale?
Vielleicht sind Sie in einem Geschäft über den Ölgang gestolpert und haben schlechte Beute entdeckt, wenn nicht gar nichts mehr übrig. Oder vielleicht haben Sie einen Hinweis gesehen oder eine Durchsage über den Lautsprecher des Supermarkts gehört, die den Verbrauchern rät, nur das zu kaufen, was sie brauchen.

Kunden in Deutschland haben aufgrund von Lebensmittelknappheit nach der russischen Invasion in der Ukraine beim Kauf bestimmter Waren in Panik geraten.

„Es ist fast so schrecklich wie der erste Lockdown“, sagte Beate Schwarz, Inhaberin des Lebensmittelgeschäfts Mainz-Gonseheim, der Tagesschau.

„Ich kann sie nicht verstehen – sie kaufen so viel Frittieröl und Weizen“, fügte sie hinzu.

Schwarz behauptet, sie habe diese Woche kein Speiseöl von ihrem Händler bekommen, weshalb sie ein selbstgebasteltes Pappschild auf das leere Regal gestellt hat, auf dem steht: „Nein, es gibt kein Öl mehr!“

Der folgende Tweet zeigt einen Nürnberger Laden, der Verbraucher dafür züchtigt, dass sie Öl kaufen, wenn sie es nicht brauchen. “Kaufen Sie Öl, weil Sie es brauchen?” Die Nachricht fragt. Oder kaufen Sie Öl, weil alle anderen es tun? Engpässe entstehen nicht, wenn alle regelmäßig einkaufen. “Haben wir in den letzten zwei Jahren nichts gelernt?”

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